Die neuen Gärten in der Bismarckstrasse.
 Berlin-Charlottenburg: Eine Instandsetzung mit besonderen Qualitäten!  
 

Pressemitteilung

Im Jahr 2003 fiel die Entscheidung zu einer umfassenden Sanierung der Freiflächen am Appartementhaus im Charlottenburger Opernviertel. Anlass war die marode Tiefgaragendachfläche, die in den Hof hineinragt. In diesem Zusammenhang veranlasste der Bauherr auch die Neugestaltung des in die Jahre gekommenen Innenhofes.
Einstmals, Ende der Sechziger Jahre, mit attraktiven Wasserbecken angelegt, hatte der Zahn der Zeit an den Betonbecken und seinen Fliesen ganze Arbeit geleistet und man hatte die Wasserbereiche schon seit längerem still gelegt.
 
 
 
Mit der Gestaltung des Hofes und der Tiefgaragenflächen wurde der Berliner Garten- und Landschaftsplaner Tilo Sauer beauftragt. Ziel des Bauherrn war es, eine hochwertige, gärtnerische Anlage zu errichten, die den Mietern und Gewerbetreibenden ein schönes Ambiente ist, die die Qualität der Wohnanlage steigert und die auch aus den oberen Stockwerken ein interessantes Bild bietet. Tilo Sauer entwickelte auf dieser Grundlage ein harmonisches Gesamtkonzept,
das die Architektur von Gebäude und Freiraum wieder miteinander verbindet und den Hof zu einem grünen Wohnzimmer werden lässt.
Im Frühjahr 2004 begannen die Abrissarbeiten. Dabei stellte sich heraus, dass man Unmengen an Beton in den Freianlagen verbaut hatte und die Kastanienbäume in einem bis zu 60 cm starkem Betonkorsett wuchsen. Sofortige, aufwendige Rettungs- und Pflegemaßnahmen konnten den Bestand sichern. Insgesamt wurden über 1400 qm Bodenfläche entsiegelt!
 
 
 
Mit Fortschreiten der Arbeiten bekam der Hof im Herbst 2004 sein Gesicht. In die neuen Asphaltflächen auf der Tiefgaragendecke wurde aus gelbem Natursteinsplitt ein umspannendes Oval gegossen, dessen Größe von den oberen Etagen besonders gut zu erkennen ist.
 
An die Endpunkte des langen Hofgartens, die zugleich auch die Endpunkte des Ovales sind, setzte der Planer mit zwei eigens für dieses Projekt entworfenen Gartenobjekten aus schwarzem Schiefer und golden schimmernden Metallkugel außergewöhnliche Akzente.
 
Unter den Kastanien errichtete man auf ein großes, auf Punktfundamenten stehendes Holzpodest, um so eine Platzfläche für Mieter und Gewerbe zu schaffen, aber auch den Kastanienwurzeln neuen Lebensraum zu geben. Die neue Anlage wird von einem Staudengarten, in dem es das ganze Jahr immer etwas Blühendes zu finden ist, vervollständigt.
Auffällig ist die Verwendung vieler immergrüner Pflanzen. So ist die neue Anlage auch im Winter von grünen Bändern durchzogen, strahlt gemeinsam mit dem Holz Wärme aus.
Tilo Sauer ließ über 7000 neue Sträucher und Stauden pflanzen und schuff so eine Oase für Bewohner und die zahlreiche Vogelwelt.
 
 
Charlottenburg hat dank der Privatinitiative und des Engagements der Opernviertel Bau- und Verwaltungsgesellschaft mbH mit diesem neuen Garten ein Stück Wohnqualität und Stadtkultur hinzu gewonnen. Es bleibt die Hoffnung, dass noch viele folgen werden.

Auszeichnung für den Bauherrn durch das Bezirksamt Wilmersdorf-Charlottenburg: Link

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